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Von Teilautomatisierung zu durchgängiger Prozesseffizienz

Der entscheidende Unterschied zwischen KI Workflows und herkömmlicher Automatisierung: Ihre Mitarbeitenden bleiben dort im Prozess, wo menschliches Urteilsvermögen gefragt ist – während Routineaufgaben zuverlässig im Hintergrund ablaufen. Teilautomatisierung bedeutet nicht weniger Kontrolle, sondern mehr Fokus auf das Wesentliche. Die KI übernimmt das Sammeln, Strukturieren und Vorbereiten von Informationen – die strategischen Entscheidungen treffen weiterhin Ihre Mitarbeitenden.
KI Workflow in Aktion

Wie funktioniert intelligente Prozessautomatisierung?

Ein KI Workflow besteht aus miteinander verbundenen Schritten, die automatisch ablaufen: 1. Trigger – Ein Ereignis startet den Prozess
  • Eingehende E-Mail, neuer Kalendereintrag, Formulareinreichung
  • Zeitgesteuert (täglich, wöchentlich, monatlich)
  • Manuell durch Mitarbeitenden oder aus dem KI Chat heraus
2. Datenverarbeitung – Informationen werden gesammelt und strukturiert
  • Extrahieren relevanter Daten aus Dokumenten
  • Abgleich mit bestehenden Systemen (CRM, ERP)
  • Validierung und Anreicherung
3. KI-Analyse – Intelligente Verarbeitung durch Sprachmodelle
  • Klassifizierung und Priorisierung
  • Inhaltserstellung und Zusammenfassungen
  • Entscheidungsvorschläge basierend auf Kontext
4. Aktion – Das Ergebnis wird an die richtige Stelle gebracht
  • Eintrag in Ihr CRM oder ERP-System
  • E-Mail-Entwurf zur Freigabe
  • Benachrichtigung an den zuständigen Mitarbeitenden

Praxisbeispiel: Eingangsrechnungsverarbeitung

Vorher: Manueller Prozess

Eine Rechnung erreicht das Unternehmen per E-Mail. Der Prozess:
  • Mitarbeitenden öffnet E-Mail, lädt PDF herunter
  • Manuelle Eingabe der Rechnungsdaten in das Buchhaltungssystem
  • Abgleich mit Bestellungen und Lieferscheinen
  • Weiterleitung an Freigabeberechtigten
  • Dokumentation und Ablage
Zeitaufwand pro Rechnung: 8-15 Minuten

Nachher: KI Workflow

Rechnungsverarbeitung mit n8n
Der gleiche Prozess als KI Workflow:
  • Trigger: E-Mail mit Rechnung-Anhang erreicht Postfach
  • Extraktion: KI liest Rechnungsdaten (Lieferant, Betrag, Positionen, Fälligkeit)
  • Validierung: Automatischer Abgleich mit offenen Bestellungen im ERP
  • Vorbereitung: Buchungsvorschlag mit vorausgefüllten Kontierungen
  • Freigabe: Benachrichtigung an Freigabeberechtigten mit allen relevanten Infos
Zeitaufwand für Mitarbeitenden: 1-2 Minuten (nur noch Prüfung und Freigabe)
Bei 200 Rechnungen pro Monat spart dieser Workflow 20-40 Arbeitsstunden monatlich – Zeit, die Ihre Buchhaltung für komplexere Aufgaben nutzen kann.

Typische Automatisierungskandidaten

Kundenanfragen und Support

  • Automatische Kategorisierung eingehender Anfragen
  • Extraktion von Kundendaten und Anliegen
  • Erstellung von Antwortvorschlägen basierend auf Ihren FAQ und Wissensdatenbanken
  • Eskalation komplexer Fälle an Spezialisten

Vertrieb und Lead-Management

  • Anreicherung neuer Leads mit Unternehmensinformationen
  • Scoring und Priorisierung nach definierten Kriterien
  • Automatische Zuweisung an zuständige Vertriebsmitarbeiter
  • Erstellung personalisierter Erstansprachen

Dokumentenmanagement

  • Klassifizierung eingehender Dokumente
  • Extraktion und Strukturierung von Schlüsselinformationen
  • Automatische Ablage im richtigen System/Ordner
  • Versionierung und Änderungsverfolgung

Reporting und Analyse

  • Aggregation von Daten aus verschiedenen Quellen
  • Regelmäßige Berichterstellung (täglich, wöchentlich)
  • KI-gestützte Zusammenfassungen und Trendanalysen
  • Automatischer Versand an Stakeholder

Mensch und Maschine im Zusammenspiel

Wichtig: KI Workflows ersetzen keine Mitarbeitenden – sie verstärken deren Fähigkeiten. Kritische Entscheidungen, Kundenbeziehungen und kreative Aufgaben bleiben in Menschenhand.
Das Konzept der Human-in-the-Loop-Automatisierung stellt sicher:
  • Qualitätskontrolle – Mitarbeitenden prüfen und geben frei, bevor automatisierte Aktionen nach außen gehen
  • Flexibilität – Ausnahmen und Sonderfälle können jederzeit manuell behandelt werden
  • Verantwortlichkeit – Klare Zuordnung, wer was entscheidet und freigibt

Nächste Schritte